Archiv Seite 2

Ein Gefolterter erzählt.

In seinem Buch „Letters to my Torturer“ stellt sich Houshang Asadi seinen Erinnerungen: „Ich verwandelte mich in das schlimmste Tier der Welt“.

http://derstandard.at/1304553381276/Ich-verwandelte-mich-in-das-schlimmste-Tier-der-Welt

Arbeiter_innen Infos

Amnesty International zu Arbeitskämpfen und Repression im Iran (englisch, pdf):
http://www.amnesty.org/en/library/info/MDE13/024/2011/en

Arbeiterinfo auf deutsch (pdf):
Arbeiternews Nr 45

Teheran im Tränengas – Doku zu 2009

Dreiteilge Doku auf Youtube über die Proteste 2009 – 2 Jahre her und immer noch bewegend.

Im Tränengas – Sieben Tage in Teheran 1/3

Im Tränengas – Sieben Tage in Teheran 2/3

Im Tränengas – Sieben Tage in Teheran 3/3

Was ist los im Iran – Vortrag in Dortmund.

Rückblick und Perspektiven.

Vortrag der Antifa-Teheran
Wann: Freitag, 10. Juni 2011, 19 Uhr
Wo: Taranta Babu (Humboldtstraße 44), Dortmund

Iran, 2009/2010: Mit diesen Schlagwörtern verbinden wir in erster Linie Massenaufstände und Straßenschlachten zwischen regimekritischen Demonstrant_innen und dem ideologisch-paramilitärischen Arm des Staates. Wir erinnern uns auch an die brutale Repression mit toten Demonstrant_innen, Folter und Hinrichtungen. Ein Wahlbetrug löste das Erwachen einer Generation und das Entstehen einer Freiheitsbewegung aus. Die IRI (Islamische Republik Iran) wackelte und schlug um sich. Trotz scheinbar eingekehrter Ruhe auf den Straßen des Irans und einer Verschärfung der repressiven Lage scheint die Idee, dass der Gottesstaat einen womöglich irreparablen Schlag erlitten hat, nicht abwegig.

Gemeinsam versuchen wir, uns einen Überblick über die hochbrisanten Ereignisse im Iran zu verschaffen. Was steckt hinter der „grünen Bewegung? Ist diese Bewegung bereits zerbrochen, oder hat sie eine Zukunft?
Vor allem jetzt, im Hinblick auf die revolutionären und aufständischen Wellen im arabischen Raum, müssen wir die Situation im Iran im größeren Kontext betrachten und uns fragen: Was hatte eigentlich der iranische Massenprotest 2009/2010 mit den aktuellen Kämpfen in Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen und Syrien zu tun? Welche Rolle spielt dieses Regime in diesem brisanten und geopolitisch relevanten Teil der Welt? Und was für Konsequenzen trägt es mit sich, wenn dieses Scheiss-System der IRI endlich fällt – oder eben bestehen bleibt?
Wir richten den Blick auch zu uns: Wie reagierten BRD und EU auf die Aufstände im Iran und ihre Unterdrückung, insbesondere Deutschland, das tief in wirtschaftliche Beziehungen mit dem iranischen Regime verwickelt ist? Und was wollen wir mit der Kampagne „Antifa Teheran“? Wir erzählen von unserer kritischen Solidaritätsarbeit und was das mit einer Intervention in Diskurse hier vor Ort zu tun hat.

In einem Input-Vortrag möchten wir zunächst einige Grundlagen und Basics schaffen, um anhand dessen mit euch in die Diskussion einzusteigen. Wir referieren einführend über Geschichte, Staatsystem der IRI, Bewegung und Protest (im überregionalen Kontext), Verstrickungen des europäischen und deutschen Kapitals im business mit den Mullahs und eine dahingehende notwendige, kritische und praktische Solidarität unsererseits.

PS:
Vor Ort gibt es die Möglichkeit, Tickets für den Bus aus Köln zur Innenministerkonferenz nach Frankfurt am 22.Juni 2011 zu ergattern (15 € hin und zurück). Weitere Infos: www.no-racism.de

Multimediakundgebung letzten Freitag

Für den 25.03. hatten wir zu einer Soli-kundgebung auf KalkPost, einem Platz im multikulturellen Stadtteil Kalk in Köln, eingeladen. Ab ca 19h zeigten wir Videos und Bilder zu den Aufständen im Iran, aber auch in Libyen, Yemen, Syrien und Bahrain.
Mit den Aufständen in der arabischen Welt ist die einseitige Fokussierung auf den Iran obsolet geworden. Diesem Umstand müssen wir Rechnung tragen.
Die Aktion hat ganz gut funktioniert, mit Infostellwänden und Transpis dekoriert und der aufgebauten Leinwand inklusive Sitzgelegenheiten sah der Platz ziemlich einladend aus und viele bliebe stehen, um sich zu informieren, Vidoes zu schauen und Reden zuzuhören.
Hier ein Indymediabericht.