antifa teheran http://antifateheran.blogsport.de Sat, 25 Aug 2012 12:18:01 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Neuer Druck der beliebten Azadi und Alhurra Soli-Shirts http://antifateheran.blogsport.de/2012/08/25/neue-druck-der-beliebten-azadi-und-alhurra-soli-shirts/ http://antifateheran.blogsport.de/2012/08/25/neue-druck-der-beliebten-azadi-und-alhurra-soli-shirts/#comments Sat, 25 Aug 2012 12:15:46 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2012/08/25/neue-druck-der-beliebten-azadi-und-alhurra-soli-shirts/ Zur Unterstützung emanzipatorischer, revolutionärer Initiativen im Iran und den Ländern der Arabellion haben wir eine kleine T-Shirt Kollektion aufgelegt – und jetzt gibt es wieder Nachdrucke!
Bisher haben wir mit dem Geld Prozesskosten von Genoss_innen und unsere Aktionen bezahlt, seit über einem Jahr jedoch sammeln wir das Geld für Initiativen vor Ort. Zuletzt ging eine Zahlung an das ägyptische Medienkollektiv Mosireen. Mosireen ist ein Kollektiv aus Bloggern, Aktivisten und Street-Artists. Sie sammeln Videos der Proteste und des Umsturzes und stellen alles auf einer Plattform ins Netz. Ziel war zuletzt auch die Clips in einem mobilen Kino überall im Land zu zeigen um so die Kämpfe zu vernetzen.
Die nächste Runde Geld soll nach Syrien und in den Iran gehen – die Leute dort kämpfen und extrem verschärften Bedingungen und sind enormer Repression ausgesetzt. Bei der Auswahl der Empfänger_innen ist uns besonders wichtig, dass feministische, basisdemokratische, anti-nationalistische und anti-autoritäre Inhalte vertreten werden.

Die Nachdrucke der beiden Motive „Azadi“ und „Alhurra“ sind in den größen Straight und Ladies s – xl und verschiedenen Farben erhältlich. Sie kosten 12 Euro, gerne mehr, plus Versand wenn nötig. Bei Interesse meldet Euch bitte unter unserer Emailadresse antifa-teheran-k ät riseup punkt net.

Beschreibung:
AZADI: Druck vorne, AZADI in moderner persischer Kalligraphie, daneben „azadi means freedom, down with the iranian dictatorship“
ALHURRA: Vorne der Satz: The people demand the fall of the regime“ in english und arabisch, hinten das Wort LIBERATION buchstabiert durch die Länder, in denen es zu arabellischen Aktionen kam.

Make your orders and support worldwide revolution!

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Solidarität mit dem Kampf der iranischen Oppositionellen in Bayern und NRW! http://antifateheran.blogsport.de/2012/07/20/solidaritaet-mit-dem-kampf-der-iranischen-oppositionellen-in-bayern-und-nrw/ http://antifateheran.blogsport.de/2012/07/20/solidaritaet-mit-dem-kampf-der-iranischen-oppositionellen-in-bayern-und-nrw/#comments Fri, 20 Jul 2012 12:27:05 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2012/07/20/solidaritaet-mit-dem-kampf-der-iranischen-oppositionellen-in-bayern-und-nrw/ Beitrag der Antifa Z Essen:
„Seit dem 19. März protestieren Asylsuchende aus Iran in Würzburg mit einem Hungerstreik gegen die unwürdige und diskriminierende Behandlung von Flüchtlingen durch die deutschen Behörden. Nachdem sich die Proteste in der letzten Zeit auch auf andere bayerische Städte ausgeweitet hatten, haben sich seit dem 10. Juli nun auch einige nordrhein-westfälische Flüchtlinge mit einem Protestcamp in Düsseldorf dem Kampf der Würzburger Asylbewerber angeschlossen.“
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Radio Interview zur aktuellen Lage im Iran (Juli 2012) http://antifateheran.blogsport.de/2012/07/07/radio-interview-zur-aktuellen-lage-im-iran-juli-2012/ http://antifateheran.blogsport.de/2012/07/07/radio-interview-zur-aktuellen-lage-im-iran-juli-2012/#comments Sat, 07 Jul 2012 16:02:18 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2012/07/07/radio-interview-zur-aktuellen-lage-im-iran-juli-2012/ 3 Jahre ist es her, da sorgte die „grüne Bewegung“ für demokratische Aufbruchstimmung im Iran. Auf der ganzen Welt redete man sehnsüchtig von „Revolution“ – doch diese blieb aus. Seitdem sitzt die Islamische Republik Iran wieder fest im Sattel – heißt es.

Radio Corax interviewte uns zur aktuellen Lage im Iran, der grünen Bewegung, dem sich zuspitzenden Konflikt mit Israel, zu Sanktionen und über die Frage nach mögliche Perspektiven, wie die IRI am besten auf die Schnauze fallen sollte.

Check it out! Das Interview gibt’s hier zum Anhören und zum Download

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Unser Redebeitrag auf der Shahin-Soli-Kundgebung in Köln http://antifateheran.blogsport.de/2012/06/09/unser-redebeitrag-auf-der-shahin-soli-kundgebung-in-koeln/ http://antifateheran.blogsport.de/2012/06/09/unser-redebeitrag-auf-der-shahin-soli-kundgebung-in-koeln/#comments Sat, 09 Jun 2012 18:22:08 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2012/06/09/unser-redebeitrag-auf-der-shahin-soli-kundgebung-in-koeln/ Im Zuge des internationalen Aktionstages am 26. Mai 2012 für den iranischen Rapper Shahin Najafi – der Mitte Mai von iranischen Großayatollahs mit einer Fatwa zum Tode verurteilt wurde – fand unter anderem in Köln eine vom Zentralrat der Ex-Muslime organisierte Solidaritätskundgebung statt. Hier unser Redebeitrag:
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Hallo zusammen,

mein Name ist XXX und ich stehe hier für die Kampagne Antifa Teheran, die 2009 als linker, kritisch-solidarischer Zusammenhang zu der iranischen Protestbewegung und gegen die Islamische Republik Iran (kurz: IRI) entstanden ist.

Auch wir sind heute hier aufgetaucht, um unsere Solidarität mit dem iranischen Rapper Shahin Najafi zu bekunden. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Aufgrund seiner politischen und sozialkritischen Texte wurde Shahin vor einigen Wochen von iranischen Großayatollahs für vogefrei erklärt. Das Todesdekret gegen einen, der angeblich den Glauben verloren hat und deswegen ermordet gehört, wird mit einem Kopfgeld von 100.000 US-Dollarn belohnt. Das Todesdekret, die sog. islamische „Fatwa“, richtet sich an die schiitische Gemeinschaft als solche.

Dieses religiös-fundamentalistische Todesurteil ist eine Frechheit. Dem scheiss Regime von islamistischen Fanatikern im Iran reicht es offenbar nicht, innerhalb seiner Landesgrenzen Menschen foltern und sterben zu lassen. Nein, es muss nun auch noch seine selbstzugeschriebene Hegemonie insofern verteidigen, als dass sie ideologische AbweicherInnen auch noch im Exil zum Abschuss freigeben muss.

Dabei geht es diesem Prinzip nach nicht ausschließlich um die Person Shahins. Er ist freilich nicht der Erste, der der IRI-Herrschaft zu sehr Dissident wurde. Der prominenteste Fall ist mit Sicherheit die Fatwa gegen den britisch-indischen und islamkritischen Schriftsteller Salmon Rushdie 1989 – Rushdie lebt bis heute noch versteckt und unter erhöhten Sicherheitsstandards. Aber es gibt auch Fatwas, wo das Kopfgeld wohl leider ausgezahlt wurde. Der aserbaidschanische Journalist Rafik Tagi wurde 2006 zum Abschuss freigegeben; 2011 wurde er von iranischen Geheimagenten in Baku niedergestochen.

Dabei verzichtet die IRI bei ihrer Jagd auf DissidentInnen auch gerne mal auf diese Formalia und erlässt erst gar keine Fatwa; in den 90er Jahren wurden in der als „Kettenmorde“ bekannt gewordene Attentatserie iranischer Geheimdienstler etliche DissidentInnen im Exil ermordet oder entführt. Auch in Deutschland. 1992 wurde ein iranischer Sänger in seinem Haus in Bonn – also ganz hier in der Nähe – mit 40 Messerstichen getötet.

Ob Opfer der Kettenmorde oder jetzt der neueste Fall um Shahin – Da mag man sich empören: „Was?! Hier, in Deutschland?! Das kann doch gar nicht sein! Hier flüchten die doch alle hin, um frei zu sein, die Ärmsten!“, mag man sich denken

Wer uns kennt, weiß, dass wir es nicht so haben, mit dem Narrativ von Freiheit und Deutschland. Sicher, im Gegensatz zu einer klerikalen Diktatur wie im Iran ziehen wir die BRD in jedem Fall vor. Aber das Schwarz-Weiss-Bild, mit der bösen IRI und der guten, „freien“ BRD, wo sich alle individuell entfalten können, ist völliger Unsinn. Denn die Freiheit hier ist schlechter als ihr Ruf. Bürgerlich-kapitalistische Freiheit, darum geht es hier. In einer gesellschaftlichen Produktionsweise, bei der es nicht um die Bedürfnisse der Menschen geht, sondern die bloß die Logik des Marktes kennt, ist es einem dann auch in Deutschland durchaus FREI, fleißig Geschäfte mit der so bösen IRI zu machen und ihr zu ihrem Bestehen zu verhelfen.

Huch?! Deutschland hilft der IRI bestehen zu bleiben?! Da wackelt das Schwarz-Weiss-Bild aber gewaltig. Aber wir erinnern euch daran: das so „freie“, deutsche Kapital fand oft seinen Weg zur IRI. 2009/2010 machten u.a. wir in der Kampagne „Antifa Teheran“ darauf aufmerksam, dass Deutschland sehr eifrig Geschäfte im Iran abgeschlossen hat – und es noch weiter tut. Wo die deutsche Politik sich dem westlichen Standard anpasst und immer schön die IRI und ihre Aufstandsunterdrückung verurteilt, scherte sich die deutsche Wirtschaft wenig darum. Ganz im Gegenteil! Aufstand, das heißt erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und dementsprechender Bedarf auf dem Markt, und so florierte das Iran-Business mit deutscher Beteiligung enorm. NokiaSiemens, Heckler&Koch, Dräger usw. usf. versorgten die iranischen Revolutionswächter eifrig mit Waffen, Technologien und Infrastruktur zur Bekämpfung der Freiheitsbewegung 2009. Bis heute laufen, wenn auch aufgrund politischer Sanktionen verdeckter als vor 3 Jahren, fleißig Deals zwischen Deutschland und der IRI.

Der Kontrast Deutschland-IRI ist also gar nicht so eindeutig. Aber soweit müssen wir gar nicht erst zurückblicken, um das zu verdeutlichen. Erinnern wir uns an den Selbstmord eines iranischen Flüchtlings Ende Januar dieses Jahres in Würzburg. Er nahm sich aufgrund zunehmenden Depressionen über die grauenvollen Lebensumstände im Flüchtlingsheim das Leben, worauf sich mehrere (nicht nur iranische) Flüchtlinge aus Protest in einen Hungerstreik begaben. Durch diesen Hinweis auf bloß die Spitze des Eisbergs deutschen Asylschutzes geriet die Flüchtlingspolitik insbesondere in Bayern massiv in die Kritik. Schön war’s für uns, endlich mal die bittere Wahrheit auch in der ZEIT und der FAZ zu lesen. Nach Deutschland fliehen und frei sein, das ist, so ein protestierender Flüchtling in Würzburg, „nur noch reine Illusion“.

So würden wir, wenn wir uns an die freie BRD wendeten, folgendermaßen klingen: Wenn ihr eure sog. „Solidarität“ ernst meint, dann lasst die bloßen Lippenbekenntnisse sein und öffnet eure scheiss Grenzen, um die Flüchtlinge aus dem Iran und aller Welt nicht wieder rauszuschmeißen, wenn die weiße Weste des Asylschutzes lange genug reingehalten wurde.

Wir sehen also: die Erzählung um die Freiheit hierzulande, wie sie auch im Zusammenhang um die beschissene Situation um Shahin und seiner Fatwa aufkommt, hat mehrere Facetten.

Und deswegen stehen wir heute hier in kritischer Solidarität. Denn wir können es einfach nicht ab, wenn im Zusammenhang mit der IRI Märchengeschichten erzählt und Heiligenscheine an Deutschland vergeben werden.

Aber noch mal, um keine Missverständnisse zu erzeugen: Wir verurteilen das Todesdekret von diesen verrückten Ayatollahs gegen Shahin und allen anderen Menschen aufs aller Schärfste. Wir unterstützen es und finden es richtig und notwendig, dagegen auch auf die Straße zu gehen.

In diesem Sinne schließen wir fast genau so, wie wir es eigentlich immer tun:

Gegen Fatwa-Wahn und Todesurteile!
Schluss mit dem Iran-Business!
Nieder mit der Islamischen Republik!
Marg bar Jomhoorie-Eslami!

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Solidarität mit Shahin Najafi! http://antifateheran.blogsport.de/2012/05/25/solidaritaet-mit-shahin-najafi/ http://antifateheran.blogsport.de/2012/05/25/solidaritaet-mit-shahin-najafi/#comments Fri, 25 May 2012 10:50:37 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2012/05/25/solidaritaet-mit-shahin-najafi/ >> Kommt auf die Strasse zur Verteidigung der Meinungsfreiheit! Gegen die Todes-Fatwa des islamischen Regimes am 26. [...]]]> Im Zuge des internationalen Aktionstages für Shahin Najafi findet unter anderem in Köln eine vom Zentralrat der Ex-Muslime organisierte Solidaritätskundgebung statt. Wir rufen zur Teilnahme auf!

Wann: Samstag, 26. Mai 2012, 17:00
Wo: Vor dem Kölner Dom (Domplatte)

Verbreitet den Aufruf des ZdE >>>

Kommt auf die Strasse zur Verteidigung der Meinungsfreiheit!
Gegen die Todes-Fatwa des islamischen Regimes am 26. Mai

Über den iranische Rapper Shahin Najafi, der seit Jahren in Deutschland lebt, ist von iranischen Mullahs eine Todes- Fatwa mit einer hohen Belohnung, durch die Anhänger der islamischen Regierung verhängt worden. Er befindet sich damit in Lebensgefahr, steht unter Polizeischutz und musste untertauchen. Auf verschiedenen iranischen Websides und Blogs läuft seit Wochen eine Diskussion von Gegnern und Befürwortern der Fatwas. Wir fragen uns, wo da die freie Meinungsäußerung bleibt, wenn ein Rapper in einem freien Land nicht einmal mehr seine Texte vortragen kann, ohne mit dem Tod bedroht zu werden. Islamisten fühlen sich bei Kritik an ihnen und ihrer Religion sofort beleidigt und rufen sogar zum Mord auf.

Inzwischen gibt es eine große Sympathie- und Solidaritätsbewegung für Shahin Najafi in Iran und im Ausland. Auf der Facebook wird zu einer weltweiten Demonstration am 26.Mai aufgerufen. Der ZdE begrüßt diesen Aufruf und wird in verschiedenen Städten Demonstrationen organisieren.

Wir rufen alle freiheitsliebenden Menschen und säkularen Organisationen und alle Ex-Muslime dazu auf, am Samstag, den 26.Mai, gegen die Todes- Fatwas und für die freie Meinungsäußerung zu demonstrieren, um unsere Solidarität mit Shahin Najafi zu zeigen. In Iran gibt es viele Jugendliche, die sich mit ihm solidarisieren, wie man letzte Woche im Internet sehen konnte.

Also: Wir gehen am 26.Mai auf die Straße, um ein Zeichen zu setzen gegen die Mullahs und Islamisten und demonstrieren für die Meinungs-, Kunst- und die Meinungsfreiheit! „Wir sind alle Shahin Najafi!“ lautet eine Parole von iranischen Jugendlichen.

Demonstration: Köln, Domplatte um 17 Uhr

Zentralrat der Ex-Muslime |Köln, 17.Mai

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[Artikel] Tote Flüchtlinge und deutsche Lippenbekenntnisse http://antifateheran.blogsport.de/2012/02/07/tote-fluechtlinge-und-deutsche-lippenbekenntnisse/ http://antifateheran.blogsport.de/2012/02/07/tote-fluechtlinge-und-deutsche-lippenbekenntnisse/#comments Tue, 07 Feb 2012 14:57:09 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2012/02/07/tote-fluechtlinge-und-deutsche-lippenbekenntnisse/ In der Nacht zum 29.01.2012 nahm sich der 29-jährige Mohammad Rahsepar aus dem Iran in der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg das Leben. Schon seit Monaten spielte er mit Selbstmordgedanken, der Heimarzt empfahl dringlichst eine Verlegung Rahsepars. Die Heimleitung ignorierte diesen Antrag und gibt sich nun überrascht. Dabei haben die elenden Flüchtlingsbaracken in Bayern eine Geschichte; diese wird durch die iranische Exilcommunity wieder aufgerollt. Sie ruft für den 13. Februar zu einer Demonstration in Würzburg auf.

Bayerns tote Leichen im Keller

Am Tag seines Suizids klagte Rahsepar. über Kopfschmerzen und wünschte einen Krankenhausbesuch. Dieser wurde ihm zugesprochen. Er wurde nachmittags in die Uniklinik Würzburg gefahren, abends gegen 20:30 Uhr kehrte er zurück. So lautet die offizielle Aussage der Heimleitung. [1] Rahsepars Freunde aus der Gemeinschaftsunterkunft (GU) und seine Verwandten, zu denen wir Kontakt aufgebaut haben, erzählten uns weitere Details dieses Tags, die die GU Würzburg schwer belasten: Rahsepar wurde ohne jegliche Begleitperson in der Uniklinik abgesetzt. Durch sprachliche Schwierigkeiten gelang es ihm nicht, auszudrücken warum er das Krankenhaus aufsuchte. Er wurde in ein Wartezimmer verfrachtet und musste mehrere Stunden warten. Als er zum wiederholten Male versuchte, sein Befinden zu formulieren und er keine Reaktion erhielt, beschloss er völlig frustriert die Uniklinik zu verlassen – zu Fuß! Denn die GU sah sich nur für seinen Hinweg verantwortlich. Der zerfahrene und aufgelöste Rahsepar erzählte bei seiner Ankunft diese Geschichte seinen Freunden, bevor er in sein Zimmer ging, sich einschloss und sich erhängte. „Er ist aus dem Iran geflohen für die Freiheit“, sagt ein Freund Rahsepars aus der GU, „das ist das Ergebnis.“

Rahsepars Flucht aus dem Iran, wo er sich als Polizist Befehlen widersetzte und gefoltert worden war,
war von Anfang an mit starken traumatischen bzw. posttraumatischen Schäden verbunden. Solche psychischen Belastungen von Flüchtlingen werden in der BRD nicht beachtet, wenn MitarbeiterInnen des „Bundesministeriums für Migration und Flüchtlinge“ im Erstgespräch mit den Flüchtlingen einen Nachweis brauchen, dass die Befragten wirklich politisch Verfolgte sind und nicht zurückkehren können. [2] Die MitarbeiterInnen, die dieses oft schwierige und triggernde Gespräch mit den Flüchtlingen führen, haben keinerlei medizinische oder gar fachgerechte Ausbildung und sind im Regelfall typisch-deutsche Schreibtisch-Beamte. Rahsepar litt nach seinem Erstgespräch an solchen traumatischen Belastungen.

Der GU-Arzt Prof. August Stich sagt aus, dass der seit seiner Ankunft in Würzburg zunehmend depressive Rahsepar bereits seit Dezember über Selbstmordgedanken gesprochen hat. Das medizinische Team beantragte „unter höchster Dringlichkeit“ eine Veränderung der Unterbringung des Iraners, z.B. eine Verlegung die Uniklinik oder zu seiner Schwester nach Köln. in der GU jedenfalls seien die notwendigen Voraussetzungen für seine Behandlung nicht gegeben. Der Arzt, Freunde von Rahserpar sowie die „Internationale Föderation iranischer Flüchtlinge“ (IFIF) machen die „entmündigenden“, „menschenverachtenden“ [3] (Stich) Zustände in der Würzburger GU sowie die Missachtung der medizinischen Empfehlung eines Ortswechsels verantwortlich für den Suizid. Der Heimleiter sowie verschiedene bayrische Regierungssprecher behaupten, es bestehe kein sicherer Zusammenhang zwischen Suizid und Lebensverhältnisse in der GU; der Antrag nach Ortswechsel sei zudem nicht ausreichend gewesen, da „kein akutes psychiatrisches Krankheitsbild und eine entsprechende Gefährdung“ [4] festzumachen war. Rund 70 BewohnerInnen (verschiedene Herkunft, verschiedene bzw. keine Religionszugehörigkeit) des Heims haben aus gezieltem und angekündigtem Protest am Folgetag des Suizids ihr Essen nicht abgeholt. Die GU-Leitung nimmt Wind aus den Segeln: sie sieht in dieser Aktion keinen Protest, sondern weist lediglich auf Trauerpraxen von Muslimen hin.

Der aktuelle, massive Imageschaden der GU Würzburg ist kein Novum, sondern vielmehr eine Kontinuität. Die Sendung „Monitor“ fertigte bereits im September 2011 eine kritischen Reportage über bayrische GUs an. [5] Dort zeigen sie verkommene und heruntergekommene Barracken, teilweise über 150 Jahre alt. Sie interviewen verschiedene Flüchtlinge in verschiedenen Heimen, die die katastrophalen Lebensbedingungen beschreiben; „wie Tiere“ fühlen sie sich, und zum Miteinander sagen sie: „Wir hassen uns nicht, aber so wie wir leben müssen, werden wir dazu gebracht, uns zu hassen.“ Auch der Würzburger Mediziner Stich kommt hier zu Wort, und er bestätigt die krankheitsfördernden Bedingungen in den GUs: er konstatiert „eine Zunahme an den Symptomen von psychiatrischen Erkrankungen, von Belastungsstörungen durch die Realität des Lebens in den Lagern.“ Stich kommt zum Schluss, dass diese GUs die Menschen „wirklich krank machen“. Schließlich zeigt die Reportage gegen Ende hin die bayrische Sozialministerin Christine Haderthauer, die auf die Frage nach der Schließung der GU Würzburg aufgrund unzulässiger Verhältnisse für die BewohnerInnen antwortet: „So ist es. Dafür setze ich mich ein“ Dieses Interview war vom April 2011.

„Refugees not welcome“ – deutsche Zustände á la Fortress Europe

Der Fall drückt neben den elenden Lebensverhältnissen für Flüchtlinge in Deutschland insbesondere den rassistischen Normalzustand aus; Heimleiter und Regierungssprecher bestreiten einen Zusammenhang zwischen Suizid und den Umständen, denen sie den Flüchtlingen aufzwingen. Die Leugnung des
Protestcharakters der Hungerstreikenden (trotz expliziter Ankündigung als solcher) und die Verklärung dessen als religiöse Trauermethode ist die dreiste Spitze dessen, wie Staat und Politik Flüchtlinge betrachten und dementsprechend mit ihnen umgehen: statische, stereotype Fremdkörper und nebenbei auch potentiell gefährlich. Dieser Gedanke ist aber nicht neu.

Interessant ist die rege, teils äußerst kritische Berichterstattung mehrerer deutscher Medienplattformen. Dabei handelt es sich mit Sicherheit nicht um den ersten Suizid in einem deutschen Flüchtlingsheim. Warum also diese Medienresonanz? Schließlich geht es hier doch gar nicht um einen entführten, gestrandeten, sportlich erfolgreichen oder wie auch immer gearteten deutschen Staatsbürger, dem Standardsubjekt der Nachrichtenproduktion in der BRD. Die exiliranische Szene in Deutschland ist es, insbesondre die „Internatioanle Föderation iranischer Flüchtlinge“, die dieses Thema erfolgreich skandalisiert hat. Durch diesen öffentlich wirksamen Schritt geraten die widerwärtige Migrationspolitik der vor allem beim Flüchtlingsthema ach so fortschrittlichen BRD ein wenig ins Kreuzfeuer; hier und da wird eine neue Asyl-Debatte gefordert [6]; Reaktionen der Heimleitung und vor allem der bayrischen Regierung sind dann doch eher Beleg für ihr produziertes Elend als der Versuch, diesen Ruf reinzuwaschen.

Solch eine breit getragene Skandalisierung deutscher Migrationsverhältnisse, wie sie gerade stattfindet, unterstreicht den fadenscheinigen Charakter der BRD im Hinblick auf die iranische Protestbewegung; sie erinnern uns an das Zusammenspiel solidarischer Lippenbekenntnisse zur iranischen Opposition einerseits und tüchtigem Business zwischen deutscher Wirtschaft und den Revolutionsgarden der Islamischen Republik andererseits. Verurteilungen der Gewalt und die Selbstinszenierung der offenen, freiheitlichen Demokratie liefen parallel mit massenhaften Ablehnungen von Notasylanträgen iranischer DissidentInnen der „grünen Bewegung“. Gab es dann mal einige wenige bewilligte Anträge, wurden eifrig Pressemitteilungen verfasst und in alle relevanten Blätter gestreut; für seine Toleranz klopfte man sich selbst auf die Schulter. Dass bei einigen wenigen angenommenen Anträgen dabei mehrere Hundert bis Tausend Anträge abgelehnt wurden – und das in der Hochzeit des Flüchtlingsstrom aus dem Iran postum 2009 nach Europa – fand kaum bis gar nicht Erwähnung.

Dieses Problem liegt aber nicht an besonders gemeinen Regierungen oder sadistischen Heimleitungen. Das Problem ist strukturell. Die allgemeine Asylpolitik sieht es nämlich nicht vor, ganz viele Flüchtlinge aufzunehmen und dann zu „integrieren“, wie es einige Gutmenschen-SozialdemokratInnen fälschlicherweise rumposaunen. Das bayrische Ministerium begründet die Zuweisung in GUs nicht mit schritthaften, integrativen Maßnahem o.Ä. Diese Unterbringung „soll die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern.“ Dies ist kein bayrisches Problem, schließlich spricht auch die Zentrale Ausländerbehörde in Köln bei ihrer Selbstbeschreibung von „Aufenthaltsbeendenden Maßnahmen“ und „Rückkehrmanagement“ [7] . Das Prinzip heißt also alles andere als „Integration“, sondern vielmehr Abschreckung. Die, die da sind, sollen wieder verschwinden. Nur ganz wenigen wird der Weg in die deutsche Gesellschaft, dem eifrigsten Club von kapitalistischem Hauen und Stechen in Europa, „erlaubt“.

Die Skandalisierung der Flüchtlingspolitik ist allerdings in einen größeren Kontext zu setzen. Das deutsche Muster bezüglich Lippenbekenntisse zur iranischen Freiheitsbewegung und der praktischen Tatenlosigkeit ist nämlich kein Unikat, sondern findet auf größerer Ebene in Europa statt. Während in Zeiten der Krise im sog. Arabischen Raum soziale Eruptionen die sicher geglaubten Despoten umstürzen, klatschen sie – die selbsternannten Progressiven, Aufgeklärten in Europa –in die Hände und sprechen den „Rebellen“ ihre Unterstützung (mal praktischer, meist aber verbaler Natur) zu. Doch die Revolution verläuft nicht immer ganz blumig; hier ist das letzte Gefecht noch nicht gewonnen und der Diktator gibt nicht nach (Syrien), dort entfacht die revolutionäre Übergangsphase ein teilweise fatales Machtvakuum mit gefährlichen Dynamiken (Ägypten); so oder so, krisenhaft sind diese Region allemal, und viele Menschen wollen oder müssen verschwinden. Geht es dann um konkrete, praktische Unterstützung Europas im Sinne offener Grenzen für (politische) Flüchtlinge dieser Länder, klatscht niemand mehr in die Hände. Dann sind wir wieder beim Projekt „Fortress Europe“ und die Arme werden verschränkt; die für ihren Kampf Beglückwünschten und Bejubelten werden an den Grenzen Europas dann selbst bekämpft.

Mohammad R.s Suizid ist die verzweifelte Zuspitzung eines Schicksals, wie es mehrere Tausend in Deutschland und noch viel mehr in Europa ertragen müssen. Es zeigt, dass vor allem in aufständischen Phasen wie 2009-2012 große, barmherzige Sprüche der europäischen Appeasement-PolitikerInnen gelungene Show sind – ihre Taten sprechen eine andere Sprache. Reden wir nicht nur über Sanktionen, Embargos und Flugverbotszonen, sondern von kritischer, umfassender, emanzipatorisch motivierter aber auch praktischer Solidarität, so bleiben wir dabei: Es helfen keine Appelle an den Staat. Ganz aktuell zeigt das die Schuldabwehr-Haltung rund um Rahsperars Suizid.


Für den 13. Februar (12 Uhr, Sternplatz Würzburg) organisiert ein Bündnis aus AsylberwerberInnen aus Würzburg und die IFIR unter dem Motto „In Erinnerung an Mohammad Rahsepar“ eine Kundgebung gegen die deutsche Flüchtlingspolitik. Wir unterstützen diese Aktion.

Antifa Teheran Köln, 07.02.2012

Antifa Teheran

Flugschrift von Cosmoproletarian Solidarity, „Das große Thier“ und Neocommunist_innen

Verweise:

[1] http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Selbstmord-in-Asylheim-Trauer-um-Fluechtling;art735,6588549

[2] http://www.mainpost.de/regional/franken/Mediziner-Stich-Fluechtlinge-werden-entmuendigt;art1727,6590809

[3] Ebd.

[4] http://www.mainpost.de/regional/franken/Suizid-im-Asyl-Attest-reichte-nicht-fuer-Auszug;art1727,6599808

[5] die angesprochene „Monitor“-Sendung gibt es hier: http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/0915/asyl.php5

[6] http://www.mainpost.de/regional/franken/Asyl-Debatte-nach-Suizid-in-Wuerzburg;art1727,6593348,E

[7] http://www.stadt-koeln.de/buergerservice/adressen/00085/

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Neues Merch! http://antifateheran.blogsport.de/2011/12/08/neues-merch/ http://antifateheran.blogsport.de/2011/12/08/neues-merch/#comments Thu, 08 Dec 2011 13:13:27 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2011/12/08/neues-merch/ Aus Solidarität mit der Freiheitssuche der Aufständischen der Arabellion, haben wir neue Shirts gedruck. Es gibt sie in vielen Farben und Größen, girlie und slim long cut.
Aufdruck vorne: „The people demand the fall of the regime“ auf Englisch und Arabisch.
Aufdruck Rücken: Das Wort „Liberation“ buchstabiert durch Länder des „arabischen/islamischen Raumes“.
Spende: 10 Euro
Die Einnahmen gehen zur Hälfte in die Prozesskostenkasse für die verurteilte Genossen von Antifa Teheran Köln und zur Hälfte an Genoss_innen im Iran.

T-shirts \"Liberation\"

Die Shirts sind aus Bio-baumwolle, fair gehandelt und kollektiv gedruckt.

Erhältlich auf Anfrage per Email oder im Autonomen Aufstandsseminar und der Donnerstagskneipe im AZ Köln.

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http://antifateheran.blogsport.de/2011/12/08/neues-merch/feed/
Vortrag in München http://antifateheran.blogsport.de/2011/10/29/vortrag-in-muenchen/ http://antifateheran.blogsport.de/2011/10/29/vortrag-in-muenchen/#comments Sat, 29 Oct 2011 18:02:16 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2011/10/29/vortrag-in-muenchen/ Antifa Teheran goes Munich: Vortrag im Kafe Marat, Thalkirchnerstr 102
Mittwoch, 02.11.2011, 20h30, vorher Vokü

Iran, 2009/2010: Damit verbinden wir in erster Linie Massendemonstrationen und Straßenschlachten zwischen regimekritischen Demonstrant_innen und dem ideologisch- paramilitärischen Arm des Staates. Wir erinnern uns an die brutale Repression mit toten Demonstrant_innen, Folter und Hinrichtungen. Ein Wahlbetrug löste das Erwachen einer Generation und das Entstehen einer Freiheitsbewegung aus. Die IRI (Islamische Republik Iran) wackelte und schlug um sich. Trotz scheinbar eingekehrter Ruhe auf den Straßen des Irans und einer Verschärfung der repressiven Lage scheint die Idee, dass der Gottesstaat einen irreparablen Schlag erlitten hat, nicht abwegig.

Gemeinsam versuchen wir, uns einen Überblick über die hochbrisanten Ereignisse im Iran zu verschaffen. Was steckt hinter der „grünen Bewegung? Ist diese Bewegung bereits zerbrochen, oder hat sie eine Zukunft? Vor allem jetzt, im Hinblick auf die revolutionären und aufständischen Wellen im arabischen Raum, müssen wir die Situation im Iran im größeren Kontext betrachten und uns fragen: Was hat der iranische Protest 2009/2010 mit den aktuellen Kämpfen in Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen und Syrien zu tun? Welche Rolle spielt das Regime in diesem brisanten und geopolitisch relevanten Teil der Welt? Und was für Konsequenzen hat es, wenn das Scheiss-System IRI endlich fällt – oder eben bestehen bleibt?

Wir richten den Blick auch zu uns: Wie reagierten BRD und EU auf die Aufstände im Iran und ihre Unterdrückung, insbesondere Deutschland, das tief in wirtschaftliche Beziehungen mit dem iranischen Regime verwickelt ist? Und was wollen wir mit der Kampagne „Antifa Teheran“? Wir erzählen von unserer kritischen Solidaritätsarbeit und was das mit einer Intervention in Diskurse hier vor Ort zu tun hat.

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Teheran, Tunis, Thessaloniki… http://antifateheran.blogsport.de/2011/06/23/teheran-tunis-thessaloniki/ http://antifateheran.blogsport.de/2011/06/23/teheran-tunis-thessaloniki/#comments Thu, 23 Jun 2011 15:29:05 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2011/06/23/teheran-tunis-thessaloniki/ EINLADUNG
Autonomes Sommer-Seminar zu den Aufständen
AZ Köln, Wiersbergstrasse 41, Köln-Kalk.

Seit über einem halben Jahr finden Revolten und Revolutionen statt, deren welthistorisches Ausmaß kaum zu überblicken ist. Die Flut an neuen Informationen ebbt nicht ab, Ereignisse überschlagen sich, wir kommen nicht mehr hinterher. Aber all das geht uns an.
Iran, Tunesien, Ägypten, Bahrain, Jemen, Libyen, Syrien, aber auch West Sahara, Kurdistan, Griechenland, Spanien und Portugal, um nur einige zu nennen. Die Welt verändert sich vor unseren Augen. Da gibt es eine Menge zu begreifen, zu wissen, zu analysieren und zu diskutieren. Das kann eine_r alleine gar nicht schaffen. Wir dachten, als kollektiver Prozess ist das einfacher und macht mehr Freude.
Am 07. Juli soll es so ab 20h30 losgehen (um 20h ist VoKü, nach dem Essen fangen wir an), und ab dann jeden 1. und 3. Donnerstag (unser Vorschlag, da dann auch Vokü ist). Andere Termine sind ebenfalls denkbar.
Die Idee ist, dass an jedem Termin ein Land/Aufstand von jemandem vorgestellt wird. Wie in einem Uniseminar sollen die Themen beim ersten Termin vergeben werden. Trotzdem sind die Sitzungen offen für alle. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Leute, die bereits angefangen haben, sich mit einem Thema zu beschäftigen, einen Termin übernehmen und ihr angehäuftes Wissen mit den Anderen teilen. Ebenso freuen wir uns über Leute, die sich noch nicht auskennen und Lust haben, sich in ein Thema einzuarbeiten – so gut es eben geht. Einfach nur zuhören oder mitdiskutieren ist auch erlaubt.
Ort wird der Kinosaal sein, um den Beamer nutzen zu können.
Für den ersten Termin bereiten wir einen groben Überblick über den Stand der Dinge in den verschiedenen Gegenden vor (ohne Anspruch auf Vollständigkeit!).

Wer jetzt schon Lust hat, ein Referat zu übernehmen, aber am 07.07. nicht kommen kann, kann sich auch gerne melden an electricdragon@riseup.net. Bitte leitet diese Info doch auch gezielt an Leute weiter, die sich bereits in eines der Themen eingearbeitet haben, vor Ort waren oder aus anderen Gründen viel wissen und dies mit uns teilen könnten.

Das Vorbeitungskomitee (Antifa Teheran/Köln & Libya Alhurra/Köln)

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„Dream of Silk“– Filmdoku über Schülerinnen http://antifateheran.blogsport.de/2011/06/23/dream-of-silk-filmdoku-ueber-schuelerinnen/ http://antifateheran.blogsport.de/2011/06/23/dream-of-silk-filmdoku-ueber-schuelerinnen/#comments Thu, 23 Jun 2011 13:16:58 +0000 Administrator Allgemein http://antifateheran.blogsport.de/2011/06/23/dream-of-silk-filmdoku-ueber-schuelerinnen/ Bridge to Iran, Dream of Silk 1 of 5

Teil 2-5 findet ihr auf Youtube ja selber…

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