Archiv für Juli 2009

Antifa Action Day Iran 12.08.2009

Nationwide Antifa Action Day Iran: Attack the German-European collaboration
with the Iranian regime!

The militias are always quickly on the spot when there are riots in Tehran these days. They drive fast E240 cars made by Mercedes-Benz. They use Tonfas made in a small town in Lower Saxony to smash young students’ kidneys. They protect themselves from their own teargas with masks made by the Dräger company in Lübeck. Siemens/Nokia-Networks has a handy new software tool for them; it can stop text messages from being sent via cell phones in order to prevent the opposition from coordinating. In case demonstrators show up anyway, the revolutionary guardsman releases the safety from his G3 rifle made by Heckler & Koch and aims at the crowd…
(mehr…)

Aufruf 12.08. Persisch

Über folgenden Link gelangt man zum Aufruf in Persisch:

Aufruf Persisch

Aufruf 12.08. Köln

Kölner Aufruf zum Aktionstag 12. August
Gegen die deutsche Unterstützung des iranischen Regime!
Den Profiteuren der Unterdrückung das Geschäft vermiesen!

Noch immer finden im Iran jede Nacht Straßenschlachten zwischen den bewaffneten Regierungskräften und Milizen auf der einen Seite und zumeist jugendlichen Regime-GegnerInnen auf der anderen statt. Auch wenn wir davon nicht mehr viel in den Medien sehen, werden die DemonstrantInnen weiterhin auf offener Straße weiterhin verprügelt, verschleppt, gefoltert und ermordet. Das ist seit dem Wahlbetrug Ahmadinedschads, aber auch schon zuvor, der bittere Alltag in Teheran und überall im Iran. Inzwischen verstärken sich die Proteste wieder. Das brutale Vorgehen von Polizei, Basij-Milizen und Revolutions-Garden konnte die Bewegung für demokratische Rechte nicht ersticken. Im Gegenteil: Inzwischen hat sich die Bewegung neu organisiert; anstatt sich für den angeblichen „Reform-Kandidaten“ Mussawi einzusetzen, kämpfen die meisten spätestens jetzt gegen das Regime selbst. (mehr…)

Antifaschistischer Aktionstag Iran / Aufruf Hamburg

Die Charaktermasken des deutschen Kapitals lassen sich von wochenlangen Massenprotesten und brutalster Repression nicht beirren. Am 13. Juli – genau einem Monat nach Beginn der Revolte im Iran – lud die „Deutsch-iranische Handelskammer e.V.“ in Hamburg bereits wieder zum Seminar „Import- und Exportzertifizierung“ für die reibungslose Geschäftsabwicklung mit der Islamischen Republik. Der „Nah- und MittelOst-Verein e.V.“ informiert in seinem Vereinsblatt (Nr. 4, Juli/August 2009) – als wäre seither nichts anderes vorgefallen – stolz über ihre gelungene Jahreskonferenz am 29. Mai, auf der der Berliner Botschafter der Islamischen Republik, Ali Reza Attar, dem selbst Mord und Repression angelastet wird, das „tiefe Vertrauen“ der Iraner „in Deutschland, deutsche Unternehmen und Waren“ beglaubigte. “Iran begrüßt auswärtige Investoren und Unternehmen”, weckte Attar bei dem Publikum krisengetrübte Hoffnungen. Bereits am 27. April 2009 arrangierte der NUMOV in Düsseldorf ein Zusammentreffen des deutschen Exportkapitals mit Industriemanagern aus dem Iran, der umtriebige Botschafter Attar schwärmte anschließend von etwa 200 teilnehmenden deutschen Unternehmen. Ehrenvorsitzender des NUMOV ist Gerhard Schröder, der im Februar 2008 in den Iran reiste, um dort mit Ahmadinejad den „kritischen“ Dialog zu pflegen und zu erklären, dass das Sinnieren über die Shoa – schwankend zwischen Leugnung und Rühmung – schlicht „keinen Sinn“ mache. Dem auf Staatswegen losgeschlagenen Antisemitismus der Islamischen Republik begegnet der einstige Kanzler der Deutschen augenfällig instinktiv mit einem betriebswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Vergleich. Im Vorstand des NUMOV finden sich des weiteren Vorstände von ThyssenKrupp, Rheinmetall, E.ON Ruhrgas und der Deutschen Bank.
(mehr…)